Mobilität bzw. Transport

Insgesamt sinnvoll

Sich aus eigener Kraft fort zu bewegen ist ökologisch und effektiv. Daher ist neben Fußwegen eine Fahrradweg-Infrastruktur unerlässlich.
Die Fahrt kann gern z. B. elektrisch unterstützt(!) werden.

Für den Transport über längere Strecken als ca. 2 km sollten wir autonome, auf Abruf fahrende Schienenfahrzeuge nehmen.
Mit einer Träger-Länge von 40 Fuß ersetzt dieses System (ab ca. 2 km) potentiell Lkws, Busse und Autos.

Bitte auch den Podcast beachten. Hier mehr zum autonomen Schienentransport.

Wir werden immer Fahrzeuge haben, die unabhängig von einer Schiene funktionieren.

Die Bahn

Die Bahn wird auch von uns mit bezahlt. Das aktuelle System ist nicht effektiv. Es setzt Anreize zur Verschwendung (unter Anderem), statt solcher für Sicherheit, Service und Sparsamkeit.
Darum muss es geändert werden.

Warum die Bahn das Auto mitnichten ersetzt

Die Bahn fährt getaktet. Der Fahrgast muss sich danach richten und wartet so unfreiwillig mehrere Minuten, jeden Fahrt-Tag, oft in zugiger Kälte.
Dazu kommen Verspätungen und Ausfälle.
Das Maß an Zuverlässigkeit und Effizienz, das Menschen von sich oder anderen erwarten, stützt die Bahn nicht.

Die meisten Menschen möchten sich nicht der Unsicherheit, der Kälte und dem Trubel unbekannter Menschen jeglichen Verhaltens aussetzen.

Das Fahren, auch insb. allein, ist für viele ein Quell persönlicher Energie, auch mit lauter Musik oder ohne Gerede, Gewusel und schlechte Luft.
So kann man diese Tätigkeit als Übergang zum Privat- oder Geschäftsleben nutzen, zum Reflektieren und geistig vorbereiten, meist ungestörter als in der Bahn.

Individualverkehr

Meine Aussage zur Abschaffung des Individualverkehrs:

Ich halte nicht viel vom „weg vom Individualverkehr“.
Für kleinere Wege und Lasten sollte man entsprechende Fahrzeuge verwenden, oder auch laufen (wie oben genannt).
Fahrzeuge, die nicht eine 10- bis 50-fache Masse des Insassen haben und die restliche Energie aus fossilen Brennstoffen beim Bremsen komplett verbraten.

Potential

Besonders mit dem Teilen von Fahrzeugen (Bike- und Carsharing) können sich die Systeme Individualverkahr und öffentlicher Schienenverkehr gut ergänzen.

Wenn wir leichtere Fahrzeuge mit geringeren Ausmaßen einsetzen, können wir die Verkehrskonzepte erweitern. Diese Leichtfahrzeugstrecken sind nur für solche freigegeben.
Eine Fahrt (außerhalb der Autobahn) wird von Ampeln gestoppt, die Bewegungsenergie ist (ohne Rückspeisung) dahin. Die wenigsten fahren gleichzeitig, es gibt Leerlauf.
Das ist das gleiche Prinzip, wie das Sperren ganzer, langer Streckenabschnitte der Bahn, einfach nicht mehr zeitgemäß.

Kreisel sind ein Ansatz. Man muss langsamer werden und häufig trotzdem anhalten. Sie verbrauchen auch mehr Platz.

Unterführungen & Brücken

Man könnte mehr Unterführungen und Brücken mit geringerem Einsatz bauen, wenn man sie nur für Fahrzeuge bis 3,5 t und 3 m Höhe zulässt.

Besonders computergestützt kann man auch abwechselnd die Fahrbahn des anderen kreuzen, wie in Indien (ohne Computer).

Eine andere schöne Möglichkeit im leichten Fließverkehr sind Steilkurven.

Ein Stück weit müssen wir normale Straßen auch für schwerere Fahrzeuge beibehalten, zum Beispiel zum Transport von Maschinen, Gebäudeteilen, Teilen von (zum Beispiel Wind-) Generatoren und ähnlichem.